Nach G20-Gipfel: Bilanz und politische Reaktionen aus Niedersachsen

Thema am 10.07.2017
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Der Polizeieinsatz während des G20-Gipfels in Hamburg war einer der größten der Nachkriegsgeschichte. Von den rund 20.000 Polizisten, die abgestellt wurden, kamen mehr als 2.000 aus Niedersachsen und Bremen. Bei den Krawallen verletzten sich 40 niedersächsische Beamte und 19 Einsatzkräfte aus Bremen. Ministerpräsident Weil zeigte sich schockiert und forderte ein gesellschaftliches Umdenken. Nicht nur die Polizei hatte alle Hände voll zu tun, auch die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Unterstützung leisteten unter anderem auch 90 Mann der Feuerwehr Hannover. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius sprach im Nachhinein von einem der schwersten Einsätze der vergangenen Jahre und forderte Konsequenzen. Während die Hamburger Bürger langsam zur Normalität zurückkehren, beginnen die politischen Nachwehen erst jetzt.

Mit dem Chef der Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen, Dietmar Schilff, haben wir uns unter anderem darüber unterhalten, wie er die Ausschreitungen vor Ort erlebt hat und wie man derartige Gewaltexzesse in Zukunft verhindern kann. 

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