Gecko-Effekt: So wollen Braunschweiger Forscher Weltraummüll einsammeln

Thema am 04.04.2017
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Müll ist nicht nur auf der Erde ein Riesenproblem, sondern auch im Weltall. Zig Tonnen fliegen dort herum: alte Satelliten, Raketenreste und vieles mehr. Dabei besteht immer die Gefahr, dass der Weltraumschrott mit Raumstationen oder noch aktiven Satelliten zusammenstößt und große Schäden verursacht. Und genau deshalb muss der Müll so gut es geht beseitigt werden. Wissenschaftler aus Braunschweig überlegen deshalb, wie man ihn einsammeln könnte. Inspiriert sind sie dabei von der Tierwelt – speziell vom Gecko. Dieser benutzt nämlich viele kleine Härchen, um sich an kleine Unebenheiten im vermeintlich glatten Material wie Glas anzuheften, um dann damit einen Kontakt herzustellen. Eine Kunststoff-Nachbildung der Gecko-Beschaffenheit, mit der der Müll im All eingesammelt werden soll, könnte man so an Solarzellen auf Raumfahrzeugen anheften, um sie dann wieder sicher zur Erde zu bringen. Doch bis es soweit ist, muss das Material der Braunschweiger Forscher noch auf Herz und Nieren geprüft werden.

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